Auf den Spuren von Mittelalter, Moderne und Natur oder 3 Schlösser an einem Tag

Bevor wir 17 Wanderer uns auf den Weg machen konnten, gab es erst mal eine Aufregung. Monika wollte eigentlich in Engelsdorf zu steigen, hatte aber nicht bedacht : es gibt zwei Möglichkeiten  (Bahnhöfe). Da sie den falschen gewählt hatte, entschloss sie sich, nach Belgershain zu kommen. Rief dann an: geht schon mal los. Was wir dann auch taten. Kurze Zeit später, kam die Nachricht, ich bin jetzt am Bahnhof in Belgershain. Wir waren jetzt noch nicht so weit, also gingen Herbert und Ines zurück und holten sie ab und wir konnte nun unsere Wanderung beginnen.

Vom Bahnhof Belgershain zum 1. Schloss sind es nur ein paar hundert Meter. Die weckselhafte Geschichte begann schon vor 700 Jahre,  eng verbunden mit ihren Besitzern, so wie beim 2. Schloß in Otterwisch. Der Otterwischer Pfarrer Erasmus Herbst beschrieb 1741 den Park als ” Copie en miniature des Gartens von Versailles bei Paris ” . Von dieser alten kunstvollen Schönheit ist heute nichts mehr da. Zwar sucht man künstliche Wasserspiele vergebens, doch wer mit Herz und Verstand durch unseren Wald geht  findet unzählige Schönheiten. Es gibt auf den Weg nach Pomßen alte Rotbuchen und die Schlossallee ist rechts und links mit Kastanien gesäumt.

Das 3 Schloß in Pomßen wurde 1255 erstmals als Herrensitz erwähnt und ist gestern wie heute untrennbar mit den Besitzern verbunden.  Einst ein Vorwerk,  dann Rittergut und später im 16 Jahrhundert Wasserburg und dann der Umbau zum Schloß der Familie von Schönburg – Waldenburg, die 1945 enteignet wurden. Fürst von Schönburg – Waldenburg galt nach dem Haus Wettin als größter Grundeigentümer mit 8640 ha Land – Forstwirtschaft.

Nach so vielen Eindrücken ging die Wanderung nach Großsteinberg in die Gaststätte ” Berghütte ” zur Einkehr und endete dort.( Bilder von Doris)

 

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