Auf zur Talsperre Kriebstein

 

Auf zur Talsperre Kriebstein hieß es am 15.04.18 für die 16 Wanderfreunde, die sich am Hauptbahnhof trafen und nach Mittweida fuhren. Denn von dort aus ging es zum Marktplatz und es informierte uns Quastel über die vielen prominenten Leute die in Mittweida lebten und arbeiteten. Ein Stück weiter war auch schon die Zschopau zusehen und die Ausschilderung zeigte uns den Weg den wir für ein Stück folgen werden. Der Fluss Zschopau ist 130 km langer Zufluss der Freiburger Mulde und zeigt sich wildromantisch. Ihr nahezu erhaltener natürlicher Lauf und die Wanderung an den Ufern ist ein wirkliches Naturerlebnis. Kurz vor der Talsperre machten wir eine Pause und schöpften neue Energie für die letzte Etappe der Wanderung. Die Talsperre ist 9 km lang und wurde 1927 – 1930 zum Hochwasserschutz  und Energiegewinnung erbaut. Auch die touristische Nutzung begann im Jahr 1930. Nicht weit entfernt ein weiteres Highlight, die Burg Kriebstein ist eine im 14 Jahrhundert gegründete Burg. Hier wurden auch Märchenfilme wie Schneewittchen, der Eisenhans und Die sechs Schwäne gedreht und man fühlt sich ins Mittelalter versetzt. Doch die Wanderung ging weiter bis nach Waldheim und es mussten noch 232 Stufen bewältigt werden. Am Ziel angekommen hatte wir  einen Blick auf die Perle an der Zschopau. Das Rathaus im Waldheim mit einer Uhr die die  zweitgrößten Ziffernblättern Deutschland hat und die gewaltige Eisenbahnviadukte zeugen von einstiger Schönheit. Bevor wir uns auf den Heimweg machten , gingen wir zum Markt und kehrten im Ratskeller ein. Im Fazit war es ein anspruchsvoller und erlebnisreicher Tag, mit vielen Höhepunkten und dafür einen großen DANK an unseren Wanderleiter Hans- Jürgen.

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