Das Altenburger Land als Fördergebiet von Braunkohle und heute Naherholungsgebiet

Auch das Altenburger Land wurde von der Braunkohle geprägt. Unsere Wanderung begann an der Haltestelle ” Petergrube ” die extra um 1900 für die Grubenarbeiter angelegt wurde. Der Höhepunkt erreichte die Kohleförderung in den 1960 er Jahren mit dem Tagebuch Borna Ost und einer Fördermenge mit  143 Mio. Tonnen im Jahr. Die früheste bekannte Kohleförderung war ca. 1382 in Lieskau bei Halle und endete  im Altenburger Land im Jahr 1970. Nur nochmal zum Vergleich,  die MIBRAG fördert noch 18,6 Mio. Tonnen Kohle in den noch aktiven  Tagebuch im Südraum von Leipzig: Profen bei Pegau, Schleenhain bei Deutzen.

In Pahna wurde seit 1821 Kohle abgebaut und in Neukirchen (der ältesten Brikettfabrik in Sachsen, 1883 -1887 erbaut ) weiterverarbeitet. Im Jahr 1955 wurde die Grube dann geflutet  und schon zu DDR -Zeiten zu einem beliebten Badesee mit ca 25 ha hat Oberfläche.

Weiter ging es dann den “Luther Weg” nach Windischleuba zur ehemaligen Talsperre im Naturschutz Gebiet zur Einkehr in einen kleine gemütlichen Gaststube. So wurde 1951-1953  als Staubecken gegen Hochwasser der Pleiße erbaut  (123-177 ha) . Seit ca. 2000 verlandete der Staudamm immer mehr und hat keine Funktion mehr. Als Hochwasserschutz gibt es bei Regis-Breitingen ein Rückhaltebecken für die Pleiße. In Windischleuba gibt es dann noch das Schloss, dass seit 1977 als Jugendherberge genutzt wurde. 1582 als Wassermühle erbaut und dann zur Burg und später zum Schloss umgebaut wurde. Den Rest der Strecke ging es am ehemaligen Staudamm entlang bis zum Haltepunkt der S – Bahn Treben.

(Text Marlis/Bilder Gisela)

 

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