Ein Leuchtturm ohne Meer

Einen Leuchtturm ohne Meer,  findet man nur in Moritzburg.

August der Starke wollte sich ein Freilichttheaterschaffen und diese Kulisse schauten sich 19 Wanderer am 26.03. an. Von Weinböhla ging es zum Friedensturms um eine kleine  Pause einzulegen. Von dort nicht mehr weit, der Friedewald, der als Jagdrevier für die königliche Familie diente. Am Schloss Moritzburg vorbei, das als Jagdschloss von Herzog Moritz erbaut, wurde es zum königlichen Lustschloss unter August dem Starken, ging es weiter zum Fasanenschlösschen. Kurfürst August der lll begann  1769 mit dem Wiederaufbau der Anlage. Graf Marcolini pachtete den Garten und ließ dort vom Architekt Daniel Schade ein Sommerschlösschen über dem alten  Fasanenhaus errichten. Der Bau für den Kurfürsten entstand zwischen 1770 –  1776 . Die Mole mit dem Leuchtturm , der Hafen und die Dardanellen folgten ebenfalls zwischen 1775 und 1776. Im gleichen Jahr entstanden eine Fregatte zum Segeln sowie zwei künstliche Inseln. Nach 1815  stellte man die Fasanenhaltung ein und man behielt man die Edelfasane und andere exotische Vögel. Bis 1945 war der Fasanengarten Eigentum des sächsischen Königshauses.  Ein großer Teil des Gartens gehört heute dem Freistaat Sachsen. Nach der Einkehr in der ” Ausspanne ” wurde die nähere Umgebung erkundet, bevor es zum Haltepunkt der Lössnitzgrundbahn ging. Wir mussten zwar ein wenig warten bevor wir in unser reservierten Abteil einsteigen konnten, aber die Fahrt nach Radebeul Ost war dafür sehr entspannend. Leider  ist unser Zug nach Leipzig  direkt vor unserer Nase weg gefahren. Antje hatte  gleich die  Idee ein Café zu suchen und sprach gleich einen Mann mit Kuchenpaket an und der wies gleich den Weg dahin.  Also überbrückten wir die 1Stunde Wartezeit mit Café und Kuchen. So endete ein Erlebnis reicher Tag mit der Fahrt nach Hause.

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