Lützschena und Maximilian Speck von Sternburg

Lützschena und Maximilian Speck von Sternburg

27 Wanderer haben sich heute(11.02.2018) am nordwestlichen Stadtrand von Leipzig,in Lützschena zu einer kleinen Ortserkundung eingefunden mit anschließender Auwaldwanderung.Der Ort hat erst durch den reichen Kaufmann Maximilian Speck von Sternburg,der 1822 das Rittergut (und spätere Schloss)erwarb,an Bedeutung gewonnen.Er sorgte z.B. für den Ausbau und Verbesserung der Bierbrauerei,Abschaffung der Drei-Felder-Wirtschaft und legte eine Schafzucht von Elektoralschafen an, zur Gewinnung von extra feiner Wolle.Maximilian Speck war ein strenger Arbeitgeber.Hat sich aber für gute Arbeit auch revanchiert mit guten Wohnungen,Kindergarten und kostenloser Schulbildung,weil ihm das in seiner Kindheit verwehrt blieb.Nach unserer Ortsbesichtigung gings zur Auwaldstation.In einem schön beheiztem Ausstellungsraum konnte man sich über Flora und Fauna des Auwaldes informieren.Die anschließende Auwaldwanderung hat uns schon ein wenig auf den kommenden Frühling eingestimmt.Wir haben Winterlinge,Schneeglöckchen und Märzenbecher entdeckt.Unser Weg führte uns auf dem Luppedamm Richtung Stahmeln und auf dem Reitweg bis zum Monte Böhlitz.Ihn haben wir zur Hälfte umrundet und sind weiter auf dem Forstweg Richtung Brücke Pfingstanger.In der Gaststätte “Zur Grünen Aue”haben sich alle auf ein gutes Mittagessen gefreut. ( Text Marlis / Bilder Brigitte)

 

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