Von Weinböhla zum Weihnachtsmarkt in Kötzschenbroda

Am Ende des Jahres kehrt immer eine besinnliche Zeit ein und wir freuen uns auf das Weihnachtsfest, wenn möglich mit Schnee. Daher ist es die Zeit der Weihnachtsmärkte und wir 19 Wanderfreunde machten uns am 03.12.17 auf dem Weg von Weinböhla nach Kötzschenbroda zu wandern. In Weinböhla führte unser Weg zuerst zum König Albert – Turm, der 1898 eingeweiht wurde. Von dort ging es zum Friedensturm, der als Bismarkwarte 1902 bis 1903 erbaut wurde. Der 20 m hohe Turm wurde nach einer Renovierung am 07.07.1956 als “Turm des Friedens” eingeweiht. Unser Weg zum Weihnachtsmarkt führte uns dann noch auf den Spitzberg und weiter zum Schloss Lauben. Dieses Schloss wurde im 17 Jahrhundert als Weingut errichtet und nach 1945 als Schulungsstätte genutzt. In der Nachwendezeit stand es jahrelang leer und wurde 2002/2003 umfassend saniert und zu Wohnraum umgestaltet. Da diese Region ein Weinanbaugebiet ist, kamen wir nicht umhin auch an die Wackersbarths Ruhe vorbei zu schauen. Oberhalb, in den Weinbergen befindet sich der “Jacobsstein”, der als Weinbergpavillon erbaut wurde. Der einfache Rundbau hat auf einem Stockwerk mit drei Fenstern ein massives Kuppeldach, ist unterkellert und hat eine Umfassungsmauer mit drei Schießscharten für Böllerkanonen. Auf der Kuppel erhielt der Jacobstein eine 1,8 m große Baccusfigur ( Gott des Weines und des Rausches) mit einem Thyrsos. Seit 1760 gehört der Jacobstein, der Weinberg Fliegenwedel und das Schloss Wackerbarht als Sachgesamtheit unter Denkmalschutz. Auch die Aussicht auf Kötzschenbroda und dem Weihnachtsmarkt machte uns Lust weiter zu wandern und den wohlverdienten Glühwein zu probieren.[sgpx gpx=”/wp-content/uploads/gpx/t113196473_advends wanderung.gpx”]

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