Die Prösaer Heide in der Niederlausitz am 22.08.21

Die Prösaer Heide in der Niederlausitz ist durch ein ausgedehntes Waldgebiet geprägt, in dem zwei  große Heideflächen eingebettet sind und  sich etwa 3 km nördlich von Elsterwerda im südbrandenburgischen Landkreis Elbe – Elster befindet. Um dort hin zu gelangen mussten  wir uns wirklich zeitig auf den Weg machen. Denn auf der Strecke war Schienenersatzverkehr. Das tat  der guten Stimmung der 24 Wanderfreunde keinen Abbruch und so machten wir uns auf den Weg in ein wenig bekanntes Naturschutzgebiet in die Prösaer Heide. 

 

Zur Geschichte kann man nur sagen, dass ab 1960 große Teile als Truppenübungsplatz der NVA genutzt wurden und entsprechende Schäden verursachten. Diesea Areal konnten die zivilen Menschen nicht mehr betreten und wurden auch nicht in den Planungen für einen größeren Ausbau einbezogen.

Die nahegelegenen Braunkohlegrube “ Gotthold “ wurde still gelegt und gesperrt. Ab 1970 erfolgte die Modernisierung der militärischen Ausbildung – und Basis Anlagen. Sie sollten noch erweitert und ausgebaut werden.

Über die Entstehung in der Prösaer Heide im Naturpark

könnte man ausführlicher schreiben, doch nur soviel berichtet : Bei den Verhandlungen 1988 in Helsinki über Frieden schaffende Maßnahmen zwischen der NATO und dem Warschauer Pakt, ging es auch um Abschaffung von Truppenübungsplätzen und Herstellung von Naturschutzgebieten.

Durch eine Initiative durch bekannte Naturschützer wurde angeregt dieses Gebiet um zuwandeln. .https://www.niederlausitzer-heidelandschaft-naturpark.de/So entstand ein einzigartiges Naturschutzgebiet „Forsthaus Prösa “ und ist seit 2008 “ Nationales Naturerbe“ .

In dieser Landschaft

wächst die Besenheide auch Heidekraut genannt, die zur Familie der Heidekraut Gewächse (Ericaceae) gehört. Auch zu finden sind Heidelbeeren . Die Prösaer Heide im Naturpark wird durch das Beweiden mit Heideschnuggen gepflegt und erhalten. Diese sind wir auch begegnet und konnten ihnen bei der Arbeit zu schauen. Noch schnell ein paar Fotos und weiter ging es bis wir zu einer weitreichende offene Landschaft kamen und nur über die Schönheit staunten.

Bei den “ Drei Eichen “ legten wir noch eine Rast ein und reflektierten noch einmall die Eindrücke machten uns dann auf den Weg zum Bahnhof um die Heimreise an zutreten.

Ein großen Dank an unserer Wanderleiterin Doris für den schönen Tag und dem tollen Naturerlebnis.

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