Ein Weihnachtsmarkt im Wald

Möllensdorfer Weihnachtsmarkt

war unser Ziel am 05.12.21, denn in den meisten Orten wurden die leider nicht eröffnet bzw. abgesagt. So fuhren wir 9.45 Uhr mit den Zug nach Griebo in Sachsen Anhalt und starteten unsere Wanderung zu einem Geheimtipp der schönsten Märkte in der Weihnachtszeit.

Der Apollenberg

Am Gipfelkreuz, dass zur Vorbereitung auf die Expo 2000 als Teil des Kirchenpfades aufgestellt wurde, hat Herbert Weihnachtssterne in Namen des Nikolauses an die 12 Wanderer verteilt und danach wurde der traumhafte Blick auf die Flußlandschaft der Elbe genossen. Der Apollenberg wird als Raststätte und Naherholungsgebiet genutzt, denn viele seltene Pflanzen findet man hier, die Aufgrund der Kalkablagerungen eine gute Voraussetzung für seltene Pflanzen sind. Auf dem Lehrpfad sind diese ausreichend für die Erholungssuchenden erklärt..

Wir können uns nur schwer von dem wunderschönen Bild trennen, dass sich uns bietet, auch wenn es sehr trüb ist. Also setzen wir unsere Wanderung fort und erfreuen uns an der Natur, die eine besondere Magie aus strömt.

Auch wenn sich die Sonne nicht oft zeigt und doch sehr viele Wolken zu sehen sind, ist die Vorfreude auf den Weihnachtsmarkt im Wald sehr groß.

Der Weihnachtsmarkt im Wald

Der Weihnachtsmarkt im Möllensdorf ist etwas außerhalb des Ortes, in dem auch der Maler Lucas Cranach einige Ländereien und auch zwei Mühlen hatte. Die Eine war eine Schneidemühle und wurde 1999 in ein modernes Sägewerk umgebaut und arbeitete nur kurz, aufgrund der geänderten Marktverhältnisse. Wegen des Ladenschlussgesetzes 2015 durften man auch keine Weihnachtsbäume am Sonntag verkauft werden, sondern nur noch auf Märkten. Aus diesem Grund entstand 1997 ein kleiner aber feiner Weihnachtsmarkt mit 20 Ständen, der langsam sich aus weitete und sein Charme trotzdem behielt.

Das Hexenhaus

Auf dem Möllensdorfer Weihnachtsmarkt im Wald ist auch für das leibliche Wohlbefinden gesorgt. Nach Herzens Lust kann man naschen und die herzhaften Würstchen findet man im ausreichender Menge. Auch warme Kleidung findet man für kleines Geld.

Leider mußten wir dann auch Abschied vom“ Weihnachtsmarkt im Wald “ nehmen um uns auf den Heimweg zu machen. So sammelten wir uns um zu starten, denn wir wollten nicht in der Dunkelheit durch den Wald laufen müssen.

Im Möllensdorfer Wald

Zurück zum Bahnhof nach Griebo

Wenige Meter trennen uns von dem Bahnhof in Griebo und ein schöner Tag mit Ausblicken auf die Elbe und ein Besuch von einem wunderschöner Weihnachtsmarkt im Wald gehen zu Ende. Doch bevor wir in den Zug nach Hause steigen, dehnen wir unsere Gelenke in Armen und Beine um einen Muskelkater vor zu beugen. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, denn wir werden auf jeden Fall wieder vorbei schauen.

Bilder von Evi, Marlis und Anderas

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