Wandern in der Schweiz hat seinen besonderen Reiz

Mit den „2 Meilenstiefel “ nach Breiten/Schweiz am 07.07.22 unterwegs


Das Treffen ist für 07:15 Uhr im Leipziger Hbf. angesagt. Unser Zug, wir haben unsere Plätze im Wagen 23, kommt pünktlich an und es ist genügend Zeit unsere reservierten Sitzplätze zu belegen und es uns gemütlich zu machen. Mit mehreren „Zitterphasen“ , ob der Pünktlichkeit in Frankfurt/Main Hbf., klappt dann doch alles gut uns wir bewegen uns zügig zum Wagen 6 des Baseler ICE. Trotz einiger Desinformationen durch die Schweizer Bahnangestellten steigen wir in den richtigen Zug nach Brig und erreichen den Ort pünktlich. Flott geht es zum Bus, der uns nach Mörel fährt. Der Busfahrer, es handelte sich hier um Schienenersatzverkehr, war Bass erstaunt, dass er so viele Koffer verstauen sollte. Offensichtlich war die Anmeldung nicht durchgestellt wurden. Danach funktioniert auch der Rest ohne Probleme, das Hotel holt uns in mehreren Fuhren ab; wir checken ein, werden danach offiziell mit einem kleinen Trunk begrüßt und eingewiesen. Anschließend laufen wird nach Mörel zu Abendessen im Restaurant „Aletsch“. Nun wissen wir, dass auch bei den kommenden Abendessen nur ein Anstieg zum Hotel führt.

Mit den „2 Meilenstiefel “ am 08.07.22 unterwegs

(13,2 km / 630 m hoch )

Pünktlich um 08:58 Uhr, nach gutem Frühstück, kommt der Tagesspruch („ Die schönste Zeit im Leben sind die kleinen Momente, in denen Du spürst, Du bist zur richtigen Zeit am richtigen Ort“) von Brigitte und wir ziehen zur Tunetschalp los, denn wandern in der Schweiz hat seinen besonderen Reiz. Bei über 600 m Höhenanstieg zieht sich die Gruppe auseinander. Wartezeiten sind angesagt. Dabei gehen gelegentlich auch Wanderer verloren. Letztlich kommen wir alle gut auf der Tunetschalp in 2 Gruppen an. Etwas erholt, beginnt nach 14 Uhr der Abstieg , der insgesamt weniger steil ist, so dass wir geruhsamer wieder beim Hotel ankommen. Anschließend ist Bade- und Wellnesszeit. Um 19 Uhr geht wieder ins Tal zum Abendessen.

Am Gifrischgrabe

Wanderung zur Tunetschalp

Mit den “ 2 Meilenstiefel “ am 09.07.22 unterwegs

( 8,5 km/377 m hoch )

Wieder ist die Startzeit 08:58 Uhr. Nach dem Tagesmotto („ Im tiefen Tal kann man schon das Licht am Horizont sehen. Durchhalten, Lösungen finden, Hoffnung schöpfen und am Ende durchatmen“)laufen wir zur Seilbahn und fahren um 09:39 Uhr zum Bahnstation Riederalp Mitte. Über die Aletsch- und UNESCO-Promenade erreichen wir die Rieder Furka.

Hier gibt es es erst einmal einen Foto Stopp. Thomas nutzt die Wartezeit für einen Eis Kauf (Sabine freut es). Danach führt uns der mittlere Aletschweg in die Sichtweite des Aletschgletschers, was eine Foto Wut auslöst. Über kurze Pausen der Erholung erreichen wir unser Mittagsziel, den Blausee.

Am Blausee mit einer Fläche 6400 qm und auf einer Höhe üN 887 m

Dieter prüft gleich blanken Fußes das Wasser und spielt mit den Molchen. Andere genießen den schönen Blick, der bis zum Matterhorn reicht. Dann steigen wir über die Greicheralp ab, vorbei am Restaurant „Chüestall“, nicht ohne einen Ritt auf den Ochsen zu nehmen (Dieter, Andreas und Angela).

Herbert als Held stellt sich mutig als Erster den Kühen entgegen, die unmittelbar am Wanderweg herumliegen. Es geht alles gut und nach der Talfahrt verläuft der späte Nachmittag wieder ganz individuell. 18:30 Uhr geht es zum Aletsch Restaurant.

Wandern in der Schweiz hat seinen besonderen Reiz

Panoramaweg mit Blick auf den Gletscher

Wandern in der Schweiz hat seinen besonderen Reiz

Nach der Wanderung nutzten die Wanderfreunde das Angebot des Hause und holten sich den kostenlosen Kaffee oder Cappuccino, bevor es zum Wellnessbad ging. Alle sind erstaunt, es gibt kein Muskelkater, obwohl die Wanderungen es in sich hatte.

Wandern in der Schweiz hat seinen besonderen Reiz

Mit den “ 2 Meilenstiefel “ am 10.07.22 unterwegs

( 12 km / 800 hoch und 800 m runter )


Tagesmotto:“ Wir bezwingen nicht die Hängebrücke. Wir bezwingen uns selbst.“

Mit einer Spannweite von 124 m hängt sie 80 m hoch über dem Gletscherfluss Massa welcher dann in die Rhone fließt.

Wandern in der Schweiz hat seinen besonderen Reiz


Auf Grund der angesagten 800 Tiefenmeter, die auch wieder erklommen werden müssen, teilt sich die Gruppe. 11 Wanderer wollen die geplante Tour zur kleinen Hängebrücke angehen, die anderen finden gemütlichere Wege. Auf der Riederalp Mitte trennen sich die Touren. Wie aus gut unterrichteten Kreisen zu erfahren war, hat Elke diese Gruppe über die Rieder Furka und den oberen Panoramaweg zum Blausee geführt, über den man zur Riederalp zurück gelangte.


Die Gruppe “ Kleine Hängebrücke“ steigt froh nach der Rieder Furka talwärts. Obwohl es Sonntag ist, sind erstaunliche viele Wanderer unterwegs, die wahrscheinlich schon die Hängebrücke gesehen haben und uns entgegenkommen. Auf dem Aletschpanoramaweg kommen wir am Riederij und Kalkofen vorbei.

Nach langem Abstieg mit viel Höhenverlust erreichen wir nach Passieren des Grünsees endlich die Hängebrücke. Für alle ein Muss nüber und rüber zu laufen. Danach nehmen wir die Rucksackverpflegung ein und es beginnt der Aufstieg. Brigitte hat sich dazu einen anderen Weg ausgesucht, der gelegentlich auch ebene Teilstücken beinhaltet. Die Waden danken es.

Durch den Aletschwald steigen wir bergauf und erreichen irgendwann, den Silbersand und dann die Rieder Furka. Sonst meist sonnig unterwegs, bedeckt sich der Himmel und lässt manch erhitzten Körper frösteln. An der Rieder Furka selbst trennen sich die Bettzipfelwinker von den Genusswanderern, die in der Furka noch ein Bierchen zischen wollen.

Nach der allgemeinen Entspannung im Hotel, geht es 19 Uhr zum Abendessen. Brigitte und Herbert wollen allen etwas Gutes tun und bestellen ein Shuttle zum Hotel. Die meisten sind über den Service erfreut.

Wandern in der Schweiz hat seinen besonderen Reiz

Mit den “ 2 Meilenstiefel “ und Edelbert Kummer zum Gletscher am 11.07.22 unterwegs

( 9,5 km und 820 m hoch / 500 m runter )

Andreas hat heute Geburtstag und man läßt ihn hochleben. Leider wird er von der heutigen Gletschertour nicht befreit. Ed, ein 84jähriger Gebirgsprofi führt uns zum Aletschgletscher. Doch zunächst gibt es nach dem Ankommen auf der Rieder Alp eine kurze Einweisung und seinem Spruch „ Der beste Weg zur Gesundheit ist der Wanderweg“.

Von der Rieder Alp laufen wir zur Moosfluh-Seilbahn und fahren mit dieser bis zur Moosfluh Alp. Von hier ab führt uns Ed auf bekannten und weniger bekannten Wegen zum Aletschgletscher.

In größeren Abständen beim Abstieg gibt es Erläuterungen zur Geschichte und Entwicklung des Gletschers in den letzten 160 Jahren. Die Foto-Grafen müssen immer wieder verweilen, um möglichst jede neue Sicht festzuhalten. Für alle wohlwissend, müssen wir die 500 m Abstieg natürlich wieder hoch.

Am Ende sind alle froh, es geschafft zu haben und ED gibt sich zufrieden mit unserer Gruppe.
Nach dem Abendessen gibt Andreas noch eine Runde in der Hotel-Lounge aus, ehe man sich geschafft gegen 22 Uhr zu Bett begibt.

Wandern in der Schweiz hat seinen besonderen Reiz

Mit den “ 2 Meilenstiefel “ am 12.07.22 unterwegs zum Eggishorn

( 4,5 km / 34 m hoch und 691 m runter )

Von nun an geht es abwärts mit uns( fast symptomatisch für den letzten Urlaubstag). Die immer wieder schöne Blicke, die Pflanzen am Wegesrand sind für alle eine Augenweite. Nach dem 4,5 km langen Abstieg und der dazwischen abgehaltenen Mittagspause erreichen wir die Seilbahnstation Kühboden, von der es nach Fiesch und wieder zurück nach Mörel geht.

Nach einer unterschiedlichen Gestaltung des Nachmittages ( Wellness oder Kofferpacken) finden wir uns alle wieder zum Abendessen in der Lobby ein und laufen den Kilometer nach Mörel zum Aletsch-Restaurant hinunter.

Da auch heute verschiedentlich, gewisse Körperteile genug haben, gibt es wieder den Shuttle-Service, der von den meisten genutzt wird.

Da Barbara heute ihren Ehrentag hat, finden wir uns nochmals bei einem kleinen Umtrunk zusammen. Auch Brigitte und Herbert bekommen etwas ab, nämlich das Dankes-Lunch-Paket.

Wandern in der Schweiz hat seinen besonderen Reiz

Mit den “ 2 Meilenstiefel “ am 13.07.22 unterwegs

Die Abreise am heutigen Tag, durchdrungen von einer gewissen Nervosität (klappt alles mit den Bahnverbindungen, leben meine Pflanzen noch) bringt uns der Hotelservice die Koffer zum Bahnhof, derweil laufen wir mit forschen Schrittes selbst dahin. Auch in der Schweiz gibt es Verspätungen, aber letztendlich hatten Brigitte und Herbert alles gut geplant und so verläuft es bis auf die Gepäckschlepperei in den ICE Basel – Frankfurt/M. gut.

Dann erfolgt eine Zitterpartie, weil „Dank“- Internet bekannt wird, das der Zug nach Leipzig nur mit einer Zugeinheit fährt. Die 2. mit den 30iger Wagennummer hatte wohl keine Lust. Auf der Anfahrt zum Frankfurter Hbf. verlieren wir immer wieder Umsteigeminuten und der Zugführer teilt uns mit, das der ICE nach Leipzig nicht erreicht wird.

Etwas geplättet steigen wir aus dem Baseler ICE aus und beschließen, doch noch zum Bahnsteig des Leipziger ICEs zu gehen, um nicht eine Stunde später erst fahren zu müssen. Die Verwirrung ist groß, der der Vorgänger- ICE steht auf „unserem“ Gleis und unser ICE ist noch gar nicht eingefahren. Ehe die Ansage erfolgt, entscheiden wir uns für den Nachbahnsteig (der Originale ist ja besetzt) und siehe da unser ICE fährt auf Bahnsteig 7 ein, der von Herbert gebuchte Wagen findet sich ein und alle finden wenig später ihre Sitzplätze. Als sich der ICE mit 25minütiger Verspätung in Bewegung setzt, fällt nach einem großen UFF die ganze Anspannung ab und wir rollen nach Leipzig ohne größere Probleme.

Ein sehr schöner Wanderurlaub, bestens organisiert und mit Superwetter geht zu Ende.
Dank an Brigitte und Herbert.

Collage: Andreas

( Text: Andreas und Bilder : Evi und Doris )

2 Kommentare

  1. Brigitte ( und natürlich Herbert), das habt Ihr gut hinbekommen. Mir gefällt die Darstellung sehr gut. Danke nochmals für die schönen Tage in der Schweiz.

  2. Danke für den Bericht über die Traumtage in der Schweiz, noch einmal zu erleben und zu genießen.
    Liebe Brigitte und lieber Herbert Ihr habt diese schönen Erlebnisse und Wanderungen so toll organisiert- sage in bewährter Art und Weise, ein großes großes Dankeschön.
    Liebe Grüße

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