Unsere Wanderung von Nöbdenitz nach Schmölln

Unsere Wanderung von Nöbdenitz nach Schmölln hatte viele Highlight für uns parat, die uns 11 Wanderfreunde am 16.05. 21 von unserer heutigen Wanderleiterin Marlis gezeigt wurden.

Inmitten einer Parkanlage auf einer bewaldeten Anhöhe im Naturschutzgebiet Sprottetal (dazu später mehr) ist dieses Kleinod zu bewundern

Das Schloss Tannenfeld

Das Schloss Tannenfeld im klassizistischen Stil mit englischen Landschaftspark entstand um 1800 und wurde von Herzogin Anna Dorothea von Kurland als Sommerresidenz erbaut und als philosophischen und politischen Ort von Goethe, Minister Thümmel und Rudolf Ditzen ( bekannt als Hans Fallada) genutzt.

Im 19. Jahrhundert ,also um genau zu sein ab 1899 wurden die einzigartigen Häuser zu einer Heil – Pflegestätte für Psychiatrie und Neurologie.

Die gesamte Anlage im Besitz einer GmbH genießt den Status als Kultur-, Natur -, Industrie-, und Achitekturdenkmal.

Der Park wegen seiner botanischen Vielfalt bekannt, verströmt ein märchenhaft Zauber. Große Rhododendron und Azaleenbäume, sowie 200 jährigen Eiben gehören zum Bestand. Doch die Gebäude sind in einem traurigen Zustand. Diese Parkanlage ist allein schon ein Besuch wert, doch wir wollten und mussten weiter und kamen dann im nächst gelegenen Dorf zu einer Burganlage.

Die Burg Posterstein das konnten wir schon von weitem erkennen, wurde in ihrem Bestehen immer wieder umgebaut. Heute beherbergt sie ein Museum.

Nach einer kurzen Umfrage an die Wanderer, ließen wir die Besichtigung der Burg links liegen und folgten unserem Weg an Wiesen, Felder und Wälder vorbei.

Es ist einfach wunderschön das zarte Frühlingsgrün und die gelb leuchtenden Rapsfeld, ob wohl viele Wolken da sind, zu sehen. Die Farben in der Natur tun der Sehle richtig gut. So ist es auch kein Wunder, dass wir staunend vor der Grabeiche standen.

Das Grab in einer Eiche

Es wird im Guinness Buch der Rekorde beschrieben, dass es sich um die älteste Stieleiche in Europa handelt. Doch das angegebene Alter von 2000 Jahre ist zweifelhaft und umstritten. Sie wird in der heutigen Zeit auf ein Alter von 700 bis 800 Jahren geschätzt. Was aber nicht umstritten ist, ist der Fakt, dass in ihrem Wurzelraum, sich eine gemauerte Gruft befindet. Der Minister Wilhelm von Thümmel ein Rittergutsbesitzer, Schriftsteller, Chronist und Kartograf kaufte diese uralte Eiche der Kirchgemeinde ab und entschied, das diese Stelle sein Grab wird. So ist er seit dem 1. März 1824 dort begraben.

Was für eine Geschichte?

Das Sprottetal

Der Name Sprotte kommt aus dem slawischen (sprotiva) und bedeutet ” Die Stinkende”, das ist aber heute nicht mehr so. Das Flüsschen ca. 30 km lang sieht wild romantisch aus und an dem Ufern kann man träumen. Der Oberlauf hat vier Quellen westlich von Crimmmitschau und die Mündung befindet sich bei Saara/ Lehndorf und fließt in die Pleiße.

Zum Aussichtspunkt

Von weitem sieht man schon die wunderschönen gelben Rapsfelder.

Nicht weit von Schmölln entfernt

Von Nöbdenitz nach Schmölln

Der Ernst – Agnes – Turm mit 30 Meter wurde am 28.04.1893 fertig gestellt und steht auf der höchsten Erhebung dem Pfefferberges in Schölln , unser heutiges Ziel. Doch zuvor kommen wir noch zu einem letzten Highlight der Wanderung, die uns Marlis zeigen möchte

Mit diesem Blick geht so allmählich die Wanderung zu Ende und wir machten uns auf dem Weg zum Bahnhof. Kurz vor unserem Ziel fing es dann heftig an zu regnen und wir retteten uns unter ein Fahrradständer.

Wanderung von Nöbdenitz nach Schmölln hatte viele Highlights

Zum Schluss möchte ich ein großes Dankeschön an Marlis aussprechen für die wirklich gelungene Wanderung. Dankeschön für den schönen und erlebnisreichen Tag!

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